Wismar – Der FC Anker Wismar hat als einziges Team bisher bereits 22 Spiele bestritten und liegt mit 30 Zählern auf einem guten achten Tabellenplatz. Zuletzt gelang es dem Team von Trainer Matthias Fink sieben Zähler aus drei Partien zu holen. Zwei Heimsiege gegen den SV Tasmania (4:0) und die TSG Neustrelitz (4:1) stehen zu buche, dazu kommt ein 1:1-Remis beim Berliner AK. „In dieser Partie haben wir aber zwei Punkte verschenkt, nicht nur durch einen verschossenen Handelfmeter“, so Anker Trainer Matthias Fink.

Preussen wollen Durchmarsch

Mit der morgigen Partie um 14 Uhr gegen den Aufstiegsaspiranten BFC Preussen startet die Mannschaft in anspruchsvolle Wochen. Nach dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten reisen die Ostseestädter zum SV Grün-Weiß Ahrensfelde und dann zum Spitzenreiter Lichtenberg 47. Die eigentlich dazwischenliegende Partie gegen den TuS Makkabi Berlin wurde auf Grund des höchsten jüdischen Feiertages am 12. April bereits vorgezogen. In Wismar gab es ein 2:2-Unentschieden. Die Lankwitzer sind erst in dieser Saison aus der Berlinliga in die Oberliga aufgestiegen. Aber das eindeutige Ziel ist der sofortige Durchmarsch in die Viertklassigkeit, also Regionalliga. Der jetzige Coach Daniel Volbert soll die Preussen auch dort coachen und wird demnächst die notwendige Erlangung des Trainer A-Scheins in Angriff nehmen. Die Planungen für eine Flutlichtanlage sollen auch kurzfristige beginnen, und die Pläne für eine moderne Arena in Lankwitz sollen verwirklicht werden. Die letzten fünf Punktspiele gewannen die Lankwitzer bei einem Torverhältnis von 17:0-Toren. Die letzte Niederlage datiert vom 08. Dezember, als der BFC 0:3 in Mahlsdorf verlor. Am letzten Wochenende gewann der BFC im Pokalviertelfinale gegen Tasmania Berlin mit 3:0-Toren.

Ahresfelde will Lauf fortsetzen

Nach dem Nachholspieltag am Pokalwochenende sind jetzt noch neun Begegnungen offen. Diese werden am Osterwochenende ausgetragen. Dann wird die Oberligatabelle wieder aussagekräftiger sein. So haben z.B. die SG Dynamo Schwerin, der F.C. Hansa Rostock II, Sparta Lichtenberg und der FSV Optik Rathenow noch zwei offene Partien. Bereits der Freitagabend biete viel Brisanz, denn Grün-Weiß Ahrensfelde will den Superlauf nach der Winterpause fortsetzen. Zehn Punkte holten die Brandenburger aus den letzten vier Spielen, darunter ein 3:2 gegen den F.C. Hansa Rostock II und ein 12:1 gegen den Rostocker FC. Mit einem Sieg gegen die zuletzt nicht überzeugende TeBe-elf könnten die Grün-Weißen die Abstiegsplätze verlassen.

Sieg beim Letzten Pflicht

In Abstiegsnot ist auch die SG Dynamo Schwerin. Bisher noch über dem Strich musste das Team von Trainer Jano Klempkow im Landespokal mit 0:1 in Schönberg die Segel streichen. Bei punktlosen Tabellenletzten Rostocker FC Ist ein Sieg Pflicht. Die TSG Neustrelitz will nach der 1:4-Pleite in Wismar gegen Tabellenführer Lichtenberg 47 wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Gelingt das der Elf im heimischen Parkstadion?

Der 22. Spieltag:

Tennis Borussia Berlin – SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde (Fr. 20 Uhr)
FC Anker Wismar – BFC Preussen (Sa 14 Uhr)

TSG Neustrelitz – SV Lichtenberg 47 (So. 13.30 Uhr)
Berliner AK 07 – SV Tasmania Berlin (14 Uhr)
F.C. Hansa Rostock II – TuS Makkabi Berlin
SC Staaken 1919 – BSV Eintracht Mahlsdorf
SV Sparta Lichtenberg – FSV Optik Rathenow
Rostocker FC – SG Dynamo Schwerin

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