HSV: Anderer Blickwinkel und „schöne Geste“

Cheftrainer Merlin Polzin auf einmal mittendrinn, trotz Abwesenheit

HSV-Trainer Merlin Polzin. Foto: Lobeca/Norbert Gettschat

Hamburg – Nach einer Grippe ist Merlin Polzin wieder im Volkspark. Der Cheftrainer des Hamburger SV schaute sich den Heimsieg gegen den 1. FC Kaiserslautern (HL-SPORTS berichtete) von zuhause aus an. Vertreter Loic Fave meisterte die Aufgabe gegen die Roten Teufel, Seit dem vergangenen Dienstag ist allerdings alles wieder beim alten und Coach und Co arbeiten mit der Mannschaft für das bevorstehende Auswärtsspiel am kommenden Sonntag beim SC Paderborn.

Cheftrainer mit vollem Vertrauen

„Solch eine Grippe kann ja immer mal passieren und ich fühle mich jetzt auch schon wieder so, dass ich helfen kann“, sagte Polzin bei seiner Rückkehr. „Ich weiß, dass Loic und Richard mit ihren 100 Prozent besser sind als ich in krankem Zustand. Dafür arbeiten wir die gesamte Zeit eng im Team und auf Augenhöhe“, fügte er hinzu.

„Die Choreo war geil“

Seine Erkenntnis, ein Spiel mal am TV mitzuerleben, gab er so wieder: „Es war extrem laut, es war voller Energie, die Choreo war geil, der Rasen war top – das war schon alles in allem super. Natürlich tat es deshalb weh, nicht dabei sein zu können. Aber so wie ich von meinen Spielern verlange, dass sie sich selbst in solchen Momenten zurücknehmen und das Team nach vorn stellen, habe ich mit totalem Vertrauen in Loic, Richard und das Team diese Entscheidung getroffen.“

Große Bedeutung für Polzin

Das Highlight war nach Abpfiff der Videoanruf während des Jubels mit der Mannschaft vor der Nordtribüne. „Ich hatte den Fokus komplett auf dem Spiel“, so sich Polzin „und dann wurde ich auf einmal dazugeschaltet. Die Lautstärke im Stadion hat dafür gesorgt, dass akustisch nicht großartig etwas ankam, aber das war auch egal. Es war diese schöne Geste, über die ich mich sehr gefreut habe. Und das war für mich auch wieder ein kleiner Moment, in dem ich gemerkt habe: Wir sind auf dem richtigen Weg. Für mich hatte das daher eine große Bedeutung.“

Konkurrenz kann vorlegen

Während der HSV erst am Sonntag in Paderborn spielt, kann die Konkurrenz vorlegen. Der drittplatzierte 1. FC Kaiserslautern empfängt Schlusslicht Jahn Regensburg, wird allerdings mit einem möglichen Sieg nicht in der Tabelle der 2. Bundesliga an den Rothosen vorbeiziehen. Anders sieht das beim 1. FC Köln aus, der im Top-Spiel der Woche mit einem Dreier beim Karlsruher SC an die Spitze klettern würde.

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Der 24. Spieltag (28.2. – 2.3.2025)

Düsseldorf – Fürth (Fr., 18.30 Uhr)
Schalke – Münster
Nürnberg – Hannover (Sa., 13.30 Uhr)
Kaiserslautern – Regensburg
Braunschweig – Ulm
Karlsruhe – Köln (20.30 Uhr)
Paderborn – Hamburg (So., 13 Uhr)
Elversberg – Berlin
Magdeburg – Darmstadt

Die Tabelle

1.Hamburger SV2351 : 2942
2.1. FC Köln2337 : 2941
3.1. FC Kaiserslautern2339 : 3439
4.1. FC Magdeburg2348 : 3638
5.Fortuna Düsseldorf2340 : 3238
6.SC Paderborn 072337 : 2938
7.SV 07 Elversberg2340 : 3036
8.Hannover 962329 : 2335
9.1. FC Nürnberg2341 : 3735
10.Karlsruher SC2343 : 4333
11.SpVgg Greuther Fürth2334 : 4329
12.SV Darmstadt 982340 : 3728
13.FC Schalke 042339 : 4327
14.Hertha BSC2332 : 3626
15.SC Preußen Münster2326 : 3223
16.Eintracht Braunschweig2321 : 4221
17.SSV Ulm 18462324 : 3018
18.SSV Jahn Regensburg2314 : 5015

Bildquellen

  • Polzin: Lobeca/Norbert Gettschat
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