Wismar – Anfang Februar hatten die Punktspiele des FC Anker Wismar mit einem 2:2-Remis gegen den TuS Makkabi eigentlich gut begonnen, doch dann folgte nach dem Wintereinbruch mit der kompletten Absage des Spieltages ein herber Rückschlag. Das 1:10 bei der zweiten Mannschaft des F.C. Hansa Rostock hat das Ankerteam hart getroffen. Nach dem 0:9 in der Spielzeit 2005/06 bei Tennis Borussia Berlin und der 0:9-Niederlage gegen den F.C. Hansa Rostock II eine Saison davor, war es die dritte hohe Niederlage der Wismarer Elf in ihren zwölf Oberligajahren.
Verletzenliste wird länger
Diese Niederlage sollte gegen Tennis Borussia zumindest mit einem Punktgewinn etwas gemildert werden, doch die Gastgeber stecken im Augenblick in einer personellen Krise. Mit Tille, Esdorf, Birkholz, Bode, N. Bille, Scharf und Plawan fehlten Ankertrainer Matthias Fink gleich sieben Stammspieler. Zu allem Überfluss verletzten sich der frisch gebackene Vater Bill Willms, er wurde am 27. Februar Vater eines Sohnes, (28.) und Luis Billep (57.) was die personellen Probleme noch verstärkten. Doch die Gastgeber zeigten Moral und stemmten sich trotz des zweifachen Rückstandes gegen eine Niederlage. Die Voraussetzungen dafür waren eigentlich gegeben, denn die Berliner Elf musste nach doppeltem Foulspiel von Taner Biyikli in der 32. und 38. Minute über eine Halbzeit lang in Unterzahl agieren. Trotzdem ging das Berliner Team von Trainer Benjamin Eta nach gut einer Stunde durch den doppelten Torschützen John Dethlefs wieder in Führung.
Mannschaft hat gekämpft, wurde aber aus gekontert
„Meine Elf hat weiter sehr gut gekämpft, Te-Be war dann aber nicht das bessere, sondern das glücklichere Team. Nach unserem Ausgleichstreffer hätten wir die Führung erzielen müssen. Da uns das aber nicht gelang, wurden wir in der Schlussphase eiskalt aus gekontert. Das war bitter, aber wir werden zurückkommen, obwohl sich die personellen Problem bis zum nächsten Heimspiel gegen Tasmania Berlin kaum verbessern. Aber wir schauen optimistisch nach vorne, denn im März haben wird mit den Spielen gegen Tasmania, die TSG Neustrelitz und den BFC Preussen noch drei Heimspiele“, so Ankertrainer Matthias Fink.
„Die Mannschaft zeigte im Vergleich zum Spiel gegen Hansa eine deutlich bessere Leistung, dennoch reichte es nicht für ein positives Ergebnis gegen TeBe. Die fehlende Kaderbreite macht sich aufgrund der zahlreichen Ausfälle zunehmend bemerkbar, was die Situation erschwert. Zudem verletzten sich Bill Willms und Luis Billep im Spiel und drohen nun ebenfalls auszufallen. Trotz allem wäre mehr möglich gewesen, doch am Ende fehlte das nötige Quäntchen Glück und die personellen Alternativen, um die Partie für sich zu entscheiden. Jetzt gilt es, nach vorne zu blicken und Lösungen zu finden“, so Wismars Sportvorstand Danny Pommerenke nach dem Spiel.
Schafft die HSG Ostsee den Klassenerhalt in der 3. Liga?
- Ja, die HSG schafft den Klassenerhalt (36%, 123 Votes)
- Ist mir egal (25%, 85 Votes)
- Nein, die HSG schafft es nicht (20%, 67 Votes)
- Ja, aber es wird ein enges Rennen (13%, 45 Votes)
- Ich weiß es nicht (5%, 17 Votes)
Total Voters: 337
