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StartRegionalligaVfB LübeckVfB Lübeck belohnt sich nach Aufholjagd bei HSV-Youngsters

VfB Lübeck belohnt sich nach Aufholjagd bei HSV-Youngsters

Diestel mit zweitem Einsatz in der Regionalliga Nord

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Hamburg – Die Hoheluft-Tage des VfB Lübeck begannen am Mittwochabend mit einem Nachholspiel der Regionalliga Nord beim Hamburger SV II. Vor 700 Zuschauern, darunter rund die Hälfte des Gastes, gewannen die Lübecker mit 3:2 (0:1) in einer unterhaltsamen Begegnung. Phillip Diestel macht sein zweites Spiel für die Grün-Weißen. Trainer Guerino Capretti setzte Stamm-Torwart Gavin Didzilatis auf die Bank.

Knappe Führung für HSV II

Nicht einmal eine Minute war gespielt, da gab es bereits auf beiden Seiten Chancen. Erst scheiterte Posselt an Hamburgs Schlussmann Herrmann und nur Sekunden später vergab für die Gastgeber Boakye vor dem Lübecker Gehäuse. Wulff und Sommer kassierten jeweils bereits früh Gelbe Karten. Die Hausherren kamen mit dem Kunstrasen besser zurecht und hatten durch Nejad (9.) die nächste Möglichkeit in Mitte des Strafraums. Mit vereinten Kräften wurde der Schuss abgeblockt. Die Grün-Weißen übernahmen in der Folge nach und nach die Kontrolle. Pulido nach 20 Minuten mit der großen Chance, als er alleine vor dem gegnerischen Kasten auftauchte, doch Herrmann parierte im Eins-gegen-Eins. Kurz danach verpasste Drinkuth (23.) am Strafraum eine Sommer-Flanke. Richtig gefährlich war ein Freistoß von Nejad aus 18 Metern, den Diestel mit einer Hand Weltklasse parierte. Danach gab es in beiden Strafräumen Situationen, wo jeweils ein Stürmer zu Fall kam. Pfiffe hier blieben aus. Dafür rutschte ein Pass durch Freund und Feind in den Lübecker 16er. Timon Kramer (35.) ließ das nicht ungenutzt und schloss ins lange Eck zum 1:0 für den HSV ab. Im Anschluss versuchte es Drinkuth (37.) aus der Distanz – knapp drüber. Wulff hatte die Chance zum Ausgleich, kam im Hamburger Strafraum frei zum Schuss, der allerdings abgeblockt wurde. Und auch Kortes Versuch (44.) wurde verteidigt. Ein Handspiel wollen die Lübecker da gesehen haben, doch Schiri Roj nicht. Die letzte Szene der ersten Hälfte hatte es dann nochmal in sich. Eine Flanke von Thiel köpfte Posselt (45.) an die Latte. Danach ging es in die Pause.

Aus 0:2 dann 3:2

Die zweite Hälfte begann wieder schwungvoll. Über Bilal Yalcinkaya ging es schnell bei den Hausherren. Kilos (50.) Schuss landete an der Latte. Der Vorbereiter selbst machte eine Minute später im Nachschuss das 2:0. Sein erster Versuch wurde noch erfolgreich abgeblockt. Grün-Weiß drehte nun auf. Jakob Korte zum ersten und zum zweiten – Anschlusstreffer für Lübeck aus der Strafraummitte. Weiter ging es. 2:2 durch John Posselt (66.). Die Hamburger klärten einen VfB-Angriff nicht gut. Der 21-Jährige setzte sich gegen zwei durch und zog halblinks im Strafraum ins lange Eck ab. Damit war noch nicht Feierabend, denn es kam noch kurios. Elfmeter für den VfB Lübeck. Herrmann spielte den Ball zu Bornschein, doch der nahm den Ball mit der Hand auf. Schiedsrichter Roj hatte die Szene allerdings zuvor schon freigegeben. Ratlose Gesichter bei den Hamburgern und Entschlossenheit bei Felix Drinkuth (70.), der die Kugel im Netz unterbrachte. 3:2 für die Gäste – Ergebnis gedreht. Der Torschütze wurde in der 78. Minute von Pulido bedient, verzog allerdings. Diverse Wechsel zerstörten den Fluss der Partie am Ende, so dass sich am Ergebnis nichts mehr tat und die Lübecker mit drei Punkten zurückfuhren.

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Bremer SV besiegt Drossel

In einer anderen Nachholbegegnung der Regionalliga Nord gewann der Bremer SV gegen SV Drochtersen/Assel mit 3:2 und kletterte auf einen Nichtabstiegsplatz. Dort rutschte dafür Teutonia Ottensen hin. Und die empfangen am kommenden Sonntag den VfB Lübeck, ebenfalls im Stadion Hoheluft.

Bildquellen

  • Drinkuth: Lobeca/Andreas Knothe
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