Aufsteiger Potsdam zu Gast beim HSV Hamburg

Moritz Sauter trifft auf ehemalige Weggefährten

Moritz Sauter will gegen seinen ehemaligen Club, den 1. VfL Potsdam, alles reinhauen
Foto: Lobeca/Ralf Homburg
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Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat nach der 35:40-Niederlage bei den Füchsen Berlin heute (3.4.) um 19 Uhr die Talentschmiede der Berliner, den 1. VfL Potsdam, zu Gast. Mit einem weiteren Heimerfolg wollen die Hamburger ihr Punktekonto erneut ausgleichen, den Mittelfeldplatz sichern und den Blick in Richtung einstelligem Tabellenplatz richten.

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Potsdam, das erstarkte Schlusslicht zu Gast in Hamburg

Der 1. VfL Potsdam kam während der gesamten Saison erst zu einem doppelten Punktgewinn, das war am 22. Spieltag (6.3.) vor heimischer Kulisse mit 28:25 gegen den TVB 1898 Stuttgart. Seit dem warten die Potsdamer zwar weiterhin auf den nächsten Punktgewinn, dabei zeigten sie in den beiden letzten Partien ansteigende Form. So gab es bei der SG BBM Bietigheim (28:30) und zuhause gegen den HC Erlangen (23:26) jeweils nur knappe Niederlagen. Somit darf die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen – das Hinspiel ging äußerst knapp mit 31:30 an die Hamburger – die Gäste nicht auf die leichte Schulter nehmen, haben diese doch nichts zu verlieren. Die Hamburger müssen von der ersten bis zur letzten Minute voll bei der Sache sein.

Der Aufsteiger 1. VfL Potsdam steht zwar mit nur zwei Punkten am Tabellenende, hat aber ebenfalls zwei Spiele Rückstand gegenüber dem zweiten Neuling SG BBM Bietigheim, der auf dem ersten Nichtabstiegsplatz rangiert. Somit weist Potsdam gerade einmal vier Verlustpunkte mehr aus gegenüber Bietigheim und es sind für den VfL noch zwölf Spiele zu absolvieren. Damit ist die Abstiegsfrage noch in alle Richtungen offen.

Potsdamer Offensive ist nicht zu unterschätzen

Trotz des in der Bundesliga schwächsten Angriffs mit 23,0 Toren pro Spiel haben die Berliner Vorstädter in der jungen Potsdamer Mannschaft gute Torschützen. Erfolgreichster Werfer bisher ist Kreisläufer Josip Simic, der im Januar mit Kroatien Vize-Weltmeister wurde und bereits 71 Treffer erzielte. Doch auch aus dem Rückraum kommt viel Torgefahr: Maxim Orlov (61), Jannek Klein (58) und der zukünftige Hamburger Elias Kofler (44) sorgen für offensive Durchschlagskraft. Im Tor steht Martin Tomovski, der in dieser Saison bereits 102 Paraden verzeichnen konnte.

Der Ex-Potsdamer Moritz Sauter, der zu dieser Saison nach Hamburg wechselte, trifft im Spiel gegen den VfL auf viele alte Wegbegleiter, mit denen er unter anderem den Aufstieg in die Bundesliga feierte. Trotz alledem weiß Sauter ganz genau, wie knifflig dieses Spiel wird: „Das Spiel gegen Potsdam ist für mich etwas Besonderes, weil ich viele vertraute Gesichter wiedersehen werde – Spieler und Wegbegleiter, mit denen ich über Jahre trainiert und gespielt habe. Doch sobald das Spiel beginnt, zählt nur noch eines: die zwei Punkte. Nach der Niederlage in Berlin wollen wir vor unseren eigenen Fans alles reinwerfen und mit der Unterstützung der Halle den Sieg holen.“

Für das Spiel gegen Potsdam sind bereits mehr als 3.400 Tickets verkauft, noch sind Tickets erhältlich. Auch Kurzentschlossene können an der Abendkasse an der Sporthalle Hamburg noch ein Ticket erwerben.

Bildquellen

  • Moritz Sauter HSVH: Lobeca/Ralf Homburg
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