
Hamburg – Der Handball Sport Verein Hamburg hat sein Heimspiel gegen das Schlusslicht 1. VfL Potsdam in der Sporthalle Hamburg vor 3.484 Zuschauern, nach einer glanzlosen Vorstellung und dank eines überragenden Robin Haug im Tor, mit 28:23 (17:13) gewonnen und sein Punktekonto damit ausgeglichen. Dominik Axmann, Ben Levermann und auch Zoran Ilic fehlten weiterhin, dafür rückte erneut Valentin Weyer in den Kader.

Robin Haug macht in der ersten Halbzeit den Unterschied
Der Handball Sport Verein startet mit einem 3:0 in der 6. Minute durch zwei Tore von Frederik Bo Andersen und einem verwandelten Siebenmeter von Casper Ulrich Mortensen, der wenig später verletzungsbedingt ausschied. In dieser Phase entschärfte Robin Haug, der mit neun Paraden zum Garanten der HSVH-Führung der ersten Halbzeit wurde, einen Siebenmeter. Der 1. VfL Potsdam kam besser ins Spiel, da die Hamburger nicht den nötigen Druck in der Offensive herstellten und in der Defensive teilweise zu zahm und unbeweglich agierten. So blieben die Potsdamer bis zum 6:7 (13.) in Schlagdistanz, bevor Niklas Weller mit einem Doppelschlag und Bo Andersen von der Siebenmeterlinie beim 10:6 (18.) den Vorsprung auf vier Tore ausbauten. Trotz Unterzahl erhöhte der HSV Hamburg auf 12:7 (20.) durch Bo Andersen und Leif Tissier. In dieser Phase zeigte Haug seine Qualitäten und bewegte sich wie eine Katze und kaufte den Potsdamer Angreifern den Schneid ab. In die Pause ging es mit einer 17:13-Führung, auch dank Haug im Tor.
Haug rettet den Hamburgern am Ende den Sieg
Die zweite Hälfte entwickelte sich ähnlich wie die erste, nur das die Hamburger zu Beginn nicht in Tritt kamen und das Schlusslicht Potsdam bis auf 17:20 (39.) per Siebenmeter verkürzte. Zu diesem Zeitpunkt standen die Torhüter auf beiden Seiten im Fokus und machten es den Angreifern schwer. Der HSV Hamburg kontrollierte, dank eines weiterhin überragenden Haug im Tor, das Geschehen und setzten sich auf 25:19 (49.) ab, was der Vorentscheidung des Spiels gleichkam. Am Ende brachten die Hanseaten einen glanzlosen 28:23-Erfolg ins Ziel. Die Mannschaft hatte in Robin Haug, der es auf insgesamt 18 Paraden brachte, den Matchwinner in ihren Reihen.
Torsten Jansen zeigte sich am Ende zufrieden mit der Leistung: „Potsdam hat das gut gemacht. Jeder erwartet, dass wir sie schlagen, und genau das macht es mental schwierig – das hat sich im Spiel widergespiegelt. Sie haben gut verteidigt, und wir haben nicht immer die direkten Lösungen gefunden. So entwickelt sich dann so ein Spiel. Aber angesichts unserer Personalsituation bin ich sehr zufrieden mit dem Sieg. Am Ende waren wir dank Robin Haug im Plus.“
Der Handball Sport Verein Hamburg spielte in folgender Aufstellung
Mohamed El Tayar, Robin Haug – Andreas Magaard (1), Leif Tissier (6), Jacob Lassen (3), Niklas Weller (3), Frederik Bo Andersen (8/3), Alexander Hartwig, Levin Unbehaun (1/1), Moritz Sauter (5), Valentin Weyer, Casper Ulrich Mortensen (1/1), Azat Valiullin
Bildquellen
- Robin Haug der Matchwinnser beim HSVH: Lobeca/Ralf Homburg
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